Shinrinyoku ist ein japanisches Wort und steht für „Waldbaden“. Es gibt bereits zahlreiche Literatur über diese im Trend liegende Entspannungs- und Erholungsmethode. Dieses Buch stellt die Kursleiterinnen und Kursleiter in den Mittelpunkt, denn im Präventionsbereich bieten Waldbaden und achtsame Angebote in der Natur eine erfüllende berufliche Tätigkeit. Zoë D. Lorek vermittelt mit ihrer selbst erarbeiteten und praxiserprobten EDSE-Methode (empathic dialogic self-efficacy) nicht nur eine große Vielfalt an akkurat erarbeiteten Übungen, sondern sie gibt zusätzlich (angehenden) Kursleiterinnen und Kursleitern auch ein verlässliches Instrument zur Hand, mit dem Waldbadenangebote achtsam, verantwortungsvoll und mit besonderer Sorgfalt umgesetzt werden können. Dabei stehen die gesundheitsfördernde Wirkung auf den Organismus, die Freude am Tun und Sein sowie die Liebe zur Natur und im Speziellen zum Wald im Vordergrund. Zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauern die positive Wirkung des Waldbadens – das Buch bietet dazu eine übersichtliche Zusammenfassung. „SHINRINYOKU – Achtsamkeit im Wald“ zeigt den Weg hin zu seriös erarbeiteten, professionell angeleiteten und von Erfolg gekrönten (Waldbaden) Kursen auf. Aber auch interessierte Laien können in das Thema Shinrinyoku eintauchen und sich vielfältig inspirieren lassen.
Frau Curly bloggt
...über unser Leben und was wir lieben. Bücher, unsere Hunde, gutes Essen, Fotografie und die Natur.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Shinrinyoku- Achtsamkeit im Wald
Montag, 23. September 2024
Zwei in einem Leben
Marnie steckt fest. Sie lebt und arbeitet allein in ihrer Londoner Wohnung und kämpft mit der Einsamkeit. Doch mit dem Einigeln soll nun Schluss sein.Michael ist dabei, sich zu verlieren. Seit seine Ehe gescheitert ist, muss er lernen, als Ein-Mann-Show zu funktionieren. Er fühlt sich noch nicht bereit für die Gesellschaft anderer Menschen. Nur bei langen Spaziergängen findet er Ruhe.Als eine gemeinsame Freundin und sehr englisches Wetter Marnie und Michael bei einer Wanderung zusammenbringen, merken die beiden trotz aller Strapazen, dass ein erstes Treffen vielleicht auch eine zweite Chance sein kann.
Cover und Illustration | 3 / 5 |
Story / Inhalt | 5 / 5 |
Aufbau und Schreibstil | 4 / 5 |
Spannung und Lesefluss | 4 / 5 |
Hauptfigur /-en | 4 / 5 |
Emotionen und Stimmung | 4 / 5 |
Sonntag, 22. September 2024
Der Honigmann
Für Fine und Tim ist das malerische Fischbach vor den Toren der Großstadt das Familienparadies, von dem sie geträumt haben. Unter den anderen Eigenheimbesitzern finden sie schnell Freunde für sich und ihre Tochter. Als ein älterer Herr einen kleinen Laden für Honig, Tee und Deko eröffnet, scheint er das letzte Mosaiksteinchen im Idyll zu sein: Immer hat er ein offenes Ohr für die Mütter und einen Kakao für die Kinder.Jeder in Fischbach liebt den Honigmann – bis ein schockierendes Gerücht über seine Vergangenheit die Runde macht. Plötzlich steht alles, das so sicher schien, zur Disposition: Freundschaften, Beziehungen, Wohlstand. Wie weit wird Fine gehen, um ihre Vorortidylle zu beschützen?
Cover und Illustration | 4 / 5 |
Story / Inhalt | 5 / 5 |
Aufbau und Schreibstil | 5 / 5 |
Spannung und Lesefluss | 5 / 5 |
Hauptfigur /-en | 4 / 5 |
Emotionen und Stimmung | 4 / 5 |
Mittwoch, 10. Juli 2024
All that we never were
von Alice Kellen
übersetzt von Sybille Martin
Leah Jones liebte ihr Leben. Doch seit dem plötzlichen Verlust ihrer Eltern kommt sie morgens kaum aus dem Bett. Ihr Bruder ist ihr einziger Halt, bis er aus beruflichen Gründen wegzieht und Leah das Gefühl hat, vollkommen allein zu sein. Da beschließt Axel Nguyen, der beste Freund ihres Bruders, sie bei sich aufzunehmen. Er ist fest entschlossen, die Mauern einzureißen, die sie um sich herum errichtet hat. Womit er nicht rechnet, ist, dass er bald mehr als Freundschaft für Leah empfindet. Die Anziehung zwischen ihnen wird immer größer, doch um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen, ist Axel bereit, alles zu tun. Selbst wenn es bedeutet, Leah erneut das Herz zu brechen.
Tropes: Slow Burn/ Age Gap / Bests Friends Sister
Hauptthema: Trauer/ Trauerbewältigung / Trauma / Verlust
Setting: Australien, Surf Spot, Meer, Kleinstadt, Familie und Freunde, Kunst, Malen
- das Cover
- die Tropes waren für mich neu, aber sehr spannend und passend
- das Setting
- Sichtweisen beider Protagonisten
- die Gliederung
- kurze Kapitel, 110 Kapitel auf 431 Seiten!
- Schreibstil hat Sogwirkung
- ruhiger, entspannter Schreibstil, aber trotzdem nicht langweilig
- Stellenweise fast schon poetisch
- Schmerz des Verlustes gut dargestellt
- starke Haupt- sowie Nebenfiguren
- enorme Entwicklung von Leah (Protagonistin)
- die Beatles
Was mir nicht so gut gefallen hat:
- Emotionen in Form von Leere und Trauer kamen zwar von Beginn an bei mir an, aber erst gegen Ende konnte ich es richtig fühlen
- Axels Vorgehensweise bei der Trauerbewältigung war teilweise befremdlich für mich
- dass ich den Zweiten Band noch nicht hier liegen habe ;)
Cover und Illustration | 4 / 5 |
Story / Inhalt | 4 / 5 |
Aufbau und Schreibstil | 5 / 5 |
Spannung und Lesefluss | 5 / 5 |
Hauptfigur /-en | 4 / 5 |
Emotionen und Stimmung | 4 / 5 |
Freitag, 5. Juli 2024
Am Ende gibt es nur uns
Als Wren den Moment beobachtet, in dem sich ihr Verlobter in eine andere verliebt, verlässt sie fluchtartig ihre Heimatstadt und zieht über den Sommer zu ihrem Vater auf seine Farm in den USA. Dort verliebt sie sich in den stillen Anders. Er hat vor ein paar Jahren seine Frau verloren und trauert immer noch. Und nun platzt Wren mitten in seine Welt. Doch Anders hat ein Geheimnis, und wenn er seinen wachsenden Gefühlen für sie nachgibt, wird das schreckliche Konsequenzen für sein ganzes Umfeld haben. Allen voran für Wren.
Kurzrezension:
- Haupt- und Nebenfiguren sind sehr sympathisch
- die Themenwahl
- das Setting
- der Plottwist
- ein flüssiger, einfacher Schreibstil
- die Herzlichkeit
- wenn es doch mal emotional wurde, erreichten mich die Gefühle auch
- in meiner Ausgabe, sehr viele Schreibfehler
- zu viele und für mich unnötige Details bzw. detaillierte Beschreibungen
- gefühlt zu wenige Dialoge
- durch mehrere schwere Themen, und noch mehr nebensächlichen Themen, bleibt wenig Platz für Tiefe
- Emotionen kamen wenig an
- wilde Zeitsprünge
- oft erwähnter Alkoholkonsum (das habe ich in der Form noch nie gelesen, richtig übertrieben)
Mittwoch, 22. Mai 2024
Alles, was wir fühlen
Lisas Leben ist eigentlich genau so, wie sie es sich immer gewünscht hat. Mit ihrer kleinen Familie lebt sie in einem hübschen Haus, sie hat einen großartigen kleinen Sohn und führt eine gute Ehe. Meistens zumindest. Dann lernt Lisa auf einer Party Ben kennen. Plötzlich ist sie nicht mehr sicher, ob sie wirklich glücklich ist, denn da ist diese unbändige Sehnsucht. Nach mehr Zärtlichkeit, mehr Fröhlichkeit und vor allem mehr Liebe.Doch Lisa will ihre Familie um jeden Preis intakt halten und beschließt einen großen Bogen um Ben zu machen. Trotz aller Vorsätze will er ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Dabei ahnt Lisa nicht, dass Ben nicht so unbeschwert ist, wie es den Anschein hat …
Cover und Illustration | 5 / 5 |
Story / Inhalt | 4 / 5 |
Aufbau und Schreibstil | 4 / 5 |
Spannung und Lesefluss | 4 / 5 |
Hauptfigur /-en | 4 / 5 |
Emotionen und Stimmung | 4 / 5 |
Dienstag, 30. April 2024
Ein wenig Leben (Kurzrezension)
schlicht aber ausdrucksvoll, spricht mich an
Story 4 / 5Sehr bedrückend, doch mit viel Tiefe, Begleitung der Protagonisten über mehrere Jahrzehnte, Freundschaft, Schmerz, Trauma, Selbstverletzung, Liebe, Missbrauch, sehr viel Leid und schreckliche Erlebnisse für eine einzelne Person
Bildhaft, detailliert, intensiv, soghaft, lief wie ein Film vor dem inneren Auge ab, allerdings brauchte ich 100-150 Seiten um rein zu kommen, durch die Ausführlichkeit fühlt man sich sehr nah dran






