Dienstag, 26. März 2019

Dann bleib ich eben sitzen

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„Dann bleib ich eben sitzen!“
Von Thorsten Steffens

Erschienen im Verlag an der Ruhr (2019)
K.L.A.R. Taschenbuch

Eigenschaften:
Klasse: 7 bis 10
Bereiche/Fächer: Deutsch
geeignet für: Förderschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule
 
Seitenanzahl: 120
Format: 12,6 x 19 cm Paperback
 
Preis: 5,00 €
ISBN: 978-3-834-64060-4


Vielen Dank an den Autor Thorsten Steffens für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

 
Zum Inhalt (Klappentext): 

„Wenn du dieses Schuljahr wieder sitzenbleibst, kannst du zu Papa ziehen!“
Diesen unüberlegten Satz hört der sechzehnjährige Tim direkt zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres von seiner Mutter. Zu seinem Vater ziehen? Da kann es kaum schlimmer sein als hier, denkt er sich, denn in letzter Zeit gibt es immer mehr Spannungen zuhause. Und so fasst er einen Entschluss: Dieses Schuljahr wird er absichtlich sitzenbleiben! Auf einmal freut er sich sogar auf die Schule: Ein halbes Jahr lang nur chillen, relaxen, sich mit den Lehrern zoffen, keine Hausaufgaben machen und nicht lernen. Wie schwer kann das schon sein?


Meine Meinung:
Zuerst mal muss ich darauf hinweisen, dass es sich nicht um ein typisches Jugendbuch handelt, sondern um ein Buch, welches vor allem Lesemuffel und/oder leseschwache Jugendliche ansprechen soll. Auch ist es als Schullektüre geeignet und der Verlag bietet passende Arbeitsmaterialien für Lehrkräfte an.

Mit 120 Seiten und einer relativ großen Schrift, aber auch durch seine leicht verständliche Sprache kommen die Jugendlichen und Schüler hier schnell zum Erfolg.
Die Themen, Leistungsdruck in der Schule und die gefährdete Versetzung, aber auch die Berufswahl und Aufgaben innerhalb der Familie, können durch die Kürze natürlich nicht tiefgründig und ausführlich behandelt werden, jedoch wird trotzdem eine wichtige Botschaft altersgemäß rübergebracht.
Die jugendliche Sprache macht es sicherlich auch für die jungen Leser authentischer und leichter zu lesen.

Tim ist wirklich ein sympathischer Protagonist und ich kann mir vorstellen, dass die männliche Hauptfigur sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen gut ankommt.
Die Fürsorge, die Tim seiner Schwester gegenüber zeigt und auch die Übernahme wichtiger Aufgaben im Haushalt haben mir sehr gut gefallen. Wobei ich es fast schon etwas zu viel Verantwortung für einen Jungen in seinem Alter finde. 
Das Ende hat mir sehr gefallen und lässt Spielraum für eigne Spekulationen. Auch Tims Mutter hat am Schluss einige Pluspunkte gesammelt.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Buch gerade bei leseschwachen Schülern sehr gut ankommt. Es ist aktuell, einfach zu lesen, hat einen sympathischen Protagonisten mit dem man sehr gut mitfühlen kann und hat eine jugendliche Sprache. Auch Jugendliche, die eine Leseschwäche haben oder gerade erst das Lesen für sich entdeckt haben, könnten an dieser Lektüre Spaß haben.

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