Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wir sehen uns beim Happy End

Die letzten Wochen habe ich mich doch etwas rar gemacht. Ob es an der (Vor-)weihnachtszeit gelegen hat, oder einfach mal eine Pause nötig war? Ich weiß es nicht genau. Gelesen habe ich trotzdem so einiges. Unter anderem das Buch zu meiner heutigen Rezension:
"Wir sehen uns beim Happy End"
 von Charlotte Lucas
erschienen bei Bastei Lübbe (2017)

als Hardcover
ISBN: 978-3-7857-2599-3
557 Seiten 

auch erschienen als E-Book und Hörbuch
 
Zum Inhalt (Quelle:Verlag

Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer … Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will?
Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen – und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.

Meine Meinung:
Nachdem mich das Hörbuch von "Mein perfektes Jahr" total begeistert hat, freute ich mich riesig über das Rezensionsexemplar zu dem neuen Roman von Charlotte Lucas "Wir sehen uns beim Happy End", welches mir der Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Ein großes Dankeschön dafür.
 
Ich kam wunderbar in die Geschichte rein. Der locker, leichte und humorvolle Schreibstil der Autorin konnte mich auch bei diesem Werk überzeugen.
Die Charaktere Ella und Oscar sind mit viel Liebe zum Detail herausgearbeitet worden und doch irgendwie sehr speziell, aber trotzdem liebenswert.
 
Das einzige was mich etwas gestört hat war der Aufbau. Zu Beginn wird alles sehr detailliert und ausführlich beschrieben. Etwa ab dem letzten Fünftel geht es dann rasant weiter, es vergehen Tage und Wochen, vieles wird dann nur noch am Rande erwähnt. Diese Wendung im Erzählstil und zeitliche Raffer fand ich doch etwas gewöhnungsbedürftig. Ein Mittelweg wäre da vielleicht die angenehmere Lösung gewesen. Auf den ersten 400 Seiten hätte man da doch einiges eher zusammenfassen können.
 
Die Idee und Aussage dieses Buches sind wirklich süß und ich kann es jedem empfehlen, der (Liebes-)Geschichten mit Happy End mag.
 
 
 
 

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